Bundesförderung — aws-Programme
- Programme
- 3 / 9
- Förderhöhe
- 75 k € bis 150 k €
- Quote
- 70%
Konkrete Programme im Vollreport
Die wichtigsten Förderprogramme für Künstliche-Intelligenz-Vorhaben in österreichischen Unternehmen 2026 — von Pilotprojekten bis Großforschung.
aktive Förderprogramme in dieser Kategorie · zuletzt aktualisiert 28. Mai 2026
Künstliche Intelligenz ist 2026 eines der bestgeförderten Technologie-Themen in Österreich. Der Bund hat mit AI Mission Austria (AIM AT) eine dedizierte Strategie aufgesetzt, die sich in mehreren Förderprogrammen niederschlägt: FFG-Calls im Rahmen der AI-Mission, aws-Programme für Digitalisierung und KI-Vorhaben, EU-Horizon-Europe Calls mit AT-Beteiligung. Plus Bundesländer-spezifische KI-Programme.
Diese Liste zeigt alle aktuell offenen KI-Förderprogramme für Unternehmen, sortiert nach Maximalbetrag. Förderfähig sind in den meisten Programmen: Entwicklung von Machine-Learning-Modellen, KI-basierte Produkt-Innovationen, Pilot-Implementierungen von KI in bestehende Prozesse, KI-Forschungs-Kooperationen mit Universitäten. Reine KI-Tool-Nutzung (z.B. ChatGPT-Lizenzen) ist meist NICHT förderfähig — gefördert wird Entwicklung, nicht Konsum.
Wichtig 2026: Der EU AI Act bringt neue Compliance-Anforderungen für Hochrisiko-KI-Systeme. Manche Förderungen knüpfen die Förderfähigkeit explizit an AI-Act-konforme Entwicklungs-Standards. Bei der Antragsstellung daher nicht nur die Technik beschreiben, sondern auch Compliance-Plan und Risk-Assessment skizzieren — das ist 2026 zunehmend Pflichtbestandteil.
Aggregierte Kennzahlen aus unserem tagesaktuellen Förder-Index. Welche einzelnen Programme für dein Unternehmen passen, liefert der personalisierte Free-Check.
| Merkmal | Wert (Stand: 28. Mai 2026) |
|---|---|
| Aktive Förderprogramme | 9von insgesamt 1.527 im Index |
| Förderhöhe-Spannbreite | 16 k € bis 7,2 Mio. €Maximalbetrag laut Programm-Richtlinie |
| Typische Förderquote | 70% – 100%Anteil der vom Programm gezahlten Kosten |
| Antragsstellung | 4 laufend / 5 mit Frist |
| Regionale Abdeckung | 4 RegionenBundesländer, Bundes- und/oder EU-Programme |
Welche dieser Programme für DEIN Unternehmen tatsächlich beantragbar sind, hängt von Branche, Standort, Mitarbeiterzahl und konkretem Vorhaben ab. Den personalisierten Match liefert der Free-Check kostenlos in 60 Sekunden.
Gruppiert nach Förderträger — welche Programme dahinter stehen und welches zu deinem Vorhaben passt, zeigt der Vollreport.
Konkrete Programme im Vollreport
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Konkrete Programme im Vollreport
AI Mission Austria (AIM AT) ist die Bundes-KI-Strategie und bündelt mehrere Förderschienen unter einer Dachstrategie: Forschungs-Calls über die FFG, Industrie-Anwendungs-Förderungen über aws (z.B. aws Digitalisierungs- und AI-Programme), Bildungs- und Qualifizierungs-Programme, Aufbau von Excellence-Centers an österreichischen Universitäten. Für Unternehmen am relevantesten sind die KI-Calls und Programme von FFG und aws — die exakten aktuell offenen Förderschienen samt Maximalbeträgen siehe ffg.at/aim und aws.at.
Förderfähig sind: Entwicklung neuer KI-Modelle (Machine Learning, Deep Learning, NLP, Computer Vision), KI-basierte Produkt-Innovationen mit Marktneuheit, KI-Pilot-Implementierungen in bestehende Geschäftsprozesse (z.B. Fertigungs-Automatisierung, Qualitätssicherung), Forschungs-Kooperationen mit Universitäten oder COMET-Zentren. NICHT förderfähig: reine Nutzung kommerzieller KI-Tools (ChatGPT-Pro, Copilot-Lizenzen), Marketing-Übersetzungen mit KI, Standard-Buchhaltung mit KI-Features.
KI-Förderhöhen variieren stark je Programm: kleinere Anwendungs-Förderungen für KMU-Pilotprojekte, größere Forschungs-Förderungen bei Konsortial-Calls mit mehreren Partnern. Bundesländer-Programme sind meist niedriger angesetzt als Bundesförderungen. Förderquote variiert je nach Forschungstyp (industrielle Forschung höhere Quote, experimentelle Entwicklung niedriger) und Unternehmensgröße (KMU-Bonus). Konkrete Maximalbeträge und Quoten siehe jeweilige Programm-Richtlinie auf ffg.at und aws.at.
Nicht zwingend — bei vielen Programmen ist Kooperation mit externen KI-Forschungspartnern (Universitäten, COMET-Zentren, KI-Beratungsunternehmen) explizit erlaubt und sogar erwünscht. Das senkt die Eintritts-Hürde für KMU ohne eigenen ML-Engineer. Voraussetzung ist aber meist, dass das KMU die Anwendungsdomäne versteht und einen klaren Use-Case definieren kann — die KI-Engineering-Tiefe kann ausgelagert sein.
Der EU AI Act tritt stufenweise in Kraft: Verbotene Praktiken sind bereits seit Februar 2025 wirksam, GPAI-Pflichten (General Purpose AI) seit August 2025, die Vollanwendung der Hochrisiko-Regeln ab August 2026. Der Act klassifiziert KI-Systeme in vier Risiko-Kategorien (minimal, begrenzt, hoch, unzulässig). Hochrisiko-KI (z.B. in HR-Entscheidungen, kritischer Infrastruktur, medizinischen Geräten) hat umfassende Compliance-Pflichten: Risk-Management-System, Dokumentation, menschliche Aufsicht, Transparenz. Förder-Anträge müssen 2026 zunehmend ein AI-Act-Risk-Assessment enthalten. Bei minimal/begrenzten Risiken meist nur Nennung in der Vorhabens-Beschreibung.
FFG-AI-Calls und aws-KI-Programme haben unterschiedliche Stichtag-Logiken — manche Call-basiert mit fixen Einreichterminen, manche rolling mit laufender Antragsstellung. Bundesländer-Calls variieren stark. Konkrete aktuelle Stichtage: über diese Liste tagesaktuell, oder direkt bei ffg.at und aws.at (jeweils Förder-Newsletter abonnieren). Vor jedem Call-Stichtag mehrere Wochen Vorlauf einplanen — Forschungspartner-Briefings und Konsortial-Vereinbarungen brauchen Zeit.