Bundesförderung — aws-Programme
- Programme
- 8 / 10
- Förderhöhe
- 1 Mio. € bis 37,5 Mio. €
- Quote
- 30% – 100%
Konkrete Programme im Vollreport
Welches FFG-Programm zu welchem Vorhaben passt: Basisprogramm für laufende F&E, Innovationsscheck für Einstiegs-Projekte, Bridge für Kooperationen mit der Wissenschaft.
aktive Förderprogramme in dieser Kategorie · zuletzt aktualisiert 27. August 2026
Auf den Punkt
Die FFG fördert 2026 Forschung und Entwicklung von Startups und KMU über drei Kernprogramme: das Basisprogramm für laufende F&E-Projekte, den Innovationsscheck als schlanken Einstieg mit Forschungspartner und Bridge für Kooperationen mit der Wissenschaft. Förderfähig ist nur echte technische Neuheit nach OECD-Frascati-Definition — reine Marktanpassung oder Marketing-Innovation zählt nicht.
Die FFG (Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft) ist die zentrale Anlaufstelle für Innovations- und F&E-Förderungen in Österreich. Ihr Programmportfolio reicht vom kleinen Innovationsscheck (€12.500) für erste Machbarkeitsstudien bis zum mehrjährigen Konsortial-Programm mit mehreren Millionen Euro Förderhöhe.
Für Startups und KMU sind drei Programme besonders relevant: (1) Basisprogramm — das Brot-und-Butter-Programm für jede Art von Forschung und Entwicklung, (2) Innovationsscheck — die schlanke Einstiegs-Variante für erste F&E-Vorhaben, (3) Bridge — wenn ein Forschungspartner (Universität oder außeruniversitäre Forschungseinrichtung) involviert ist. Diese Liste zeigt alle aktuell offenen FFG-Programme plus verwandte Innovations-Förderungen anderer Stellen.
Wichtig zu wissen: Die FFG arbeitet mit dem OECD-Frascati-Manual als Definition für förderfähige F&E. Reine Marktanpassung, Übernahme bestehender Lösungen oder reine Marketing-Innovationen fallen nicht darunter. Wenn dein Vorhaben „technische Neuheit für das Unternehmen oder den Markt” enthält, ist FFG meist die richtige Adresse.
Aggregierte Kennzahlen aus unserem tagesaktuellen Förder-Index. Welche einzelnen Programme für dein Unternehmen passen, liefert der personalisierte Free-Check.
| Merkmal | Wert (Stand: 27. August 2026) |
|---|---|
| Aktive Förderprogramme | 10+von insgesamt 1.597 im Index |
| Förderhöhe-Spannbreite | 1 Mio. € bis 37,5 Mio. €Maximalbetrag laut Programm-Richtlinie |
| Typische Förderquote | 30% – 100%Anteil der vom Programm gezahlten Kosten |
| Antragsstellung | 6 laufend / 4 mit Frist |
| Regionale Abdeckung | 2 RegionenBundesländer, Bundes- und/oder EU-Programme |
Welche dieser Programme für DEIN Unternehmen tatsächlich beantragbar sind, hängt von Branche, Standort, Mitarbeiterzahl und konkretem Vorhaben ab. Den personalisierten Match liefert der Free-Check kostenlos in 60 Sekunden.
Gruppiert nach Förderträger — welche Programme dahinter stehen und welches zu deinem Vorhaben passt, zeigt der Vollreport.
Konkrete Programme im Vollreport
Konkrete Programme im Vollreport
Das Basisprogramm ist für laufende, mehrjährige F&E-Vorhaben mit signifikanter technischer Tiefe — typisch für Projekte mit sechsstelligen Gesamtkosten und Personalanteil im Team. Der Innovationsscheck ist die schlanke Einstiegs-Variante mit niedrigeren Förderhöhen, kürzerer Antragsstellung und reduziertem Reporting — ideal für ein erstes F&E-Vorhaben oder eine Machbarkeitsstudie. Wenn du noch nie eine FFG-Förderung beantragt hast, ist der Innovationsscheck der vernünftige Start. Aktuelle Förderhöhen und Bedingungen siehe ffg.at.
Die Quote hängt von Forschungstyp und Unternehmensgröße ab. Faustregel KMU-Basisprogramm: höhere Quoten bei industrieller Forschung, niedrigere bei experimenteller Entwicklung. Kleinunternehmen bekommen typischerweise Bonus-Punkte gegenüber Mittelunternehmen. Beim Innovationsscheck ist die Quote pauschal definiert — die exakten aktuellen Prozentsätze und Beträge pro Programm-Variante stehen in der jeweils gültigen FFG-Richtlinie.
Beim Basisprogramm nicht — Solo-KMU-Anträge sind die Norm. Beim Innovationsscheck verpflichtend: du brauchst eine Universität oder außeruniversitäre Forschungseinrichtung als Forschungspartner. Bei Bridge ist Konsortium (KMU + Forschungseinrichtung) Voraussetzung. Größere Konsortial-Calls (COMET, FFG-Themenprogramme) verlangen meist 2-3 Partner.
Bearbeitungszeiten variieren je nach Programm-Variante. Faustregel: Beim Basisprogramm mehrere Monate ab vollständiger Einreichung, bei kompetitiven Calls mit Jury-Entscheidung länger. Innovationsscheck deutlich schneller als das Basisprogramm. Bridge und Konsortial-Calls können bis zu mehrere Monate dauern inklusive Vertragsverhandlungen. Wichtig in allen Fällen: Während der Bearbeitungszeit darf das Projekt nicht beginnen, sonst geht die Förderfähigkeit verloren.
Personalkosten (oft 60-80% des Projekt-Volumens), Material- und Sachkosten, Reisekosten, Drittmittel (z.B. Forschungspartner-Honorare), anteilige Gemeinkosten (Overheads). Investitionsgüter (Maschinen, Geräte) nur anteilig nach Projekt-Nutzung. Marketing, Vertrieb, Geschäftsführer-Gehälter (oft) und Steuern sind NICHT förderfähig.
Für Startups in der Pre-Seed-Phase ist meist der Innovationsscheck der ideale Einstieg — niedrige Komplexität, schnelle Entscheidung, kein Eigenkapital-Einsatz. Sobald MVP steht und erste F&E-Tiefe entsteht, ist das Basisprogramm sinnvoll. Für Spin-offs aus Universitäten ist Bridge die natürliche Wahl. Plus aws Preseed/Seed-Förderung läuft ergänzend zu FFG (siehe aws-Liste).