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Förderungen für Betriebe in Österreich 2026 — Komplettübersicht

Welche aktuellen Förderprogramme für KMU, EPU und Mittelständler in Österreich offen sind — gefiltert nach Höhe, Branche und Region.

Tagesaktuelle Aggregate
15+

aktive Förderprogramme in dieser Kategorie · zuletzt aktualisiert 28. Mai 2026

Gesamt-Index
1.527
Förderhöhe
17,9 Mio. € bis 250 Mio. €
Quote
50% – 100%
De-minimis
1 / 15
Datenquellen:awsFFGWKOÖHT9 Bundesländer-WirtschaftsagenturenEU-Portal

Die österreichische Förder-Landschaft ist eine der dichtesten in Europa. Bundesförderstellen wie aws, FFG, WKO und ÖHT verwalten zusammen mit den neun Bundesländer-Wirtschaftsagenturen und über 50 städtischen Förderfonds eine Vielzahl aktiver Programme — vom Innovationsscheck mit niedrigem fünfstelligen Volumen bis zur Großforschungs-Förderung mit mehreren Millionen Euro. Unser tagesaktueller Index enthält über 1.500 aktive Programme.

Diese Übersicht zeigt die wichtigsten aktuell beantragbaren Förderungen für österreichische Betriebe, sortiert nach maximalem Förderbetrag. Die Daten kommen tagesaktuell aus unserem Index, der direkt mit den offiziellen Antragsstellen synchronisiert ist. Welche Programme zu welchem Betrieb passen, hängt von Branche, Bundesland, Mitarbeiteranzahl und konkretem Vorhaben ab — der Free-Check unten zeigt deine persönlichen Top-Treffer in 60 Sekunden.

Wichtig zu wissen: Die meisten Förder-Programme sind kombinierbar, solange Förderquoten-Obergrenzen und das De-minimis-Limit (€300.000 staatliche Beihilfe pro Unternehmen über drei rollierende Jahre, gemäß EU-Verordnung 2023/2831) eingehalten werden. Bei mehreren parallelen Anträgen empfehlen wir frühzeitige Abstimmung mit Steuerberatung oder direkt mit den jeweiligen Förderstellen.

Was wir in dieser Kategorie indexieren

Aggregierte Kennzahlen aus unserem tagesaktuellen Förder-Index. Welche einzelnen Programme für dein Unternehmen passen, liefert der personalisierte Free-Check.

MerkmalWert (Stand: 28. Mai 2026)
Aktive Förderprogramme15+von insgesamt 1.527 im Index
Förderhöhe-Spannbreite17,9 Mio. € bis 250 Mio. €Maximalbetrag laut Programm-Richtlinie
Typische Förderquote50% – 100%Anteil der vom Programm gezahlten Kosten
De-minimis-Beihilfen1 von 15fallen unter EU-Verordnung 2023/2831 (€300k-Plafond)
Antragsstellung5 laufend / 10 mit Frist
Regionale Abdeckung2 RegionenBundesländer, Bundes- und/oder EU-Programme

Welche dieser Programme für DEIN Unternehmen tatsächlich beantragbar sind, hängt von Branche, Standort, Mitarbeiterzahl und konkretem Vorhaben ab. Den personalisierten Match liefert der Free-Check kostenlos in 60 Sekunden.

Top 3 Förder-Cluster in dieser Kategorie

Gruppiert nach Förderträger — welche Programme dahinter stehen und welches zu deinem Vorhaben passt, zeigt der Vollreport.

Förderträger — Klima- und Energiefonds

Programme
7 / 15
Förderhöhe
17,9 Mio. € bis 75 Mio. €

Konkrete Programme im Vollreport

Bundesförderung — WKO

Programme
4 / 15
Förderhöhe
20 Mio. € bis 140 Mio. €
Quote
100%

Konkrete Programme im Vollreport

Bundesförderung — aws-Programme

Programme
2 / 15
Förderhöhe
30 Mio. € bis 37,5 Mio. €
Quote
80% – 100%

Konkrete Programme im Vollreport

Häufige Fragen

Welche Förderungen gibt es für Betriebe in Österreich 2026?

Österreichische Betriebe können zwischen Bundesförderungen (aws, FFG, WKO, ÖHT), Landesförderungen der neun Bundesländer-Wirtschaftsagenturen sowie EU-Direktförderungen wählen. Die Programme decken Investitionen, Digitalisierung, Innovation, F&E, Energie/Nachhaltigkeit, Internationalisierung, Mitarbeiter-Schulung und Standort-spezifische Vorhaben ab. Die Liste oben zeigt die aktuell offenen Programme — welche zu deinem Betrieb passen, hängt von Branche, Region und Vorhaben ab.

Wer ist antragsberechtigt?

Grundsätzlich alle Unternehmen mit Betriebsstätte oder Sitz in Österreich, die die EU-KMU-Definition (Empfehlung 2003/361/EG) erfüllen: bis 250 Mitarbeiter UND höchstens €50 Mio. Umsatz oder €43 Mio. Bilanzsumme. Mikrobetriebe (weniger als 10 Mitarbeiter, max. €2 Mio. Umsatz oder Bilanzsumme) und EPU sind in den meisten Programmen explizit eingeschlossen und bekommen oft KMU-Bonus-Quoten (AGVO Art. 17: +20 PP für Klein-/Mikrobetriebe, +10 PP für mittlere). Branchen-Einschränkungen variieren: Primärproduktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse, Fischerei und Aquakultur sowie Bank-/Finanzierungs-/Versicherungswesen sind in vielen Programmen ausgeschlossen — pro Programm individuell prüfen.

Wie hoch sind typische Förderhöhen für Betriebe?

Die Spanne ist breit: Einstiegs-Programme wie der FFG-Innovationsscheck bewegen sich im niedrigen fünfstelligen Bereich, Standard-KMU-Programme bei aws oder Wirtschaftsagenturen meist zwischen €10.000 und €200.000, Großforschungs- oder Sektor-Programme bis €5 Mio. Wichtiger als die absolute Höhe ist die Förderquote — eine €50.000-Förderung mit 80% Quote für ein konkretes Vorhaben ist meist wertvoller als eine €500.000-Förderung mit 30% Quote, die nur Großprojekte abdeckt.

Was bedeutet das De-minimis-Limit?

De-minimis-Förderungen fallen unter die EU-Verordnung 2023/2831 und sind dadurch einfacher zu beantragen (kein EU-Beihilfen-Notifizierungsverfahren). Pro Unternehmen sind über drei rollierende Steuerjahre maximal €300.000 De-minimis-Förderungen möglich. Dieses Limit gilt kumuliert für ALLE De-minimis-Förderungen des Unternehmens (auch von verschiedenen Förderstellen). Nicht-de-minimis-Förderungen (z.B. FFG-Basisprogramm mit AGVO-Notifizierung) zählen separat. Eigentümer-Verflechtungen können das Limit mehrerer rechtlich getrennter Unternehmen koppeln.

Wie lange dauert ein Förderantrag?

Bearbeitungszeiten variieren stark nach Programm-Typ. Einfache Investitionsförderungen mit standardisierter Bewertung: typischerweise 4-8 Wochen ab vollständiger Einreichung. Innovations- und F&E-Programme mit Gutachterprozess: 8-16 Wochen. Komplexe Großforschungs- oder Konsortial-Calls mit Jury-Bewertung: bis zu 6 Monate. Wichtig: Während der Bearbeitungszeit darf das Projekt nicht begonnen werden — sonst entfällt die Förderfähigkeit. Plan vor Antragstellung mehrere Wochen Lead-Time ein für Erstellung der Unterlagen.

Kann ich mehrere Förderungen kombinieren?

Grundsätzlich ja — die meisten Förderungen sind kombinierbar, mit zwei wichtigen Einschränkungen. Erstens das De-minimis-Limit (€300.000 über drei Jahre, siehe Frage oben). Zweitens programm-spezifische Antikumulierungs-Klauseln, die teilweise die Kombination mit anderen Förderprogrammen für identische Kostenpositionen ausschließen. Beispiel: KMU.DIGITAL + Wirtschaftsagentur-Wien-Investitionsförderung für unterschiedliche Vorhaben — ja. Beide für die identische Software-Anschaffung — meist nein. Vor Antragstellung mit Steuerberatung oder Förderstelle klären.

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